Der Abgasskandal, der den Blick auf die Volkswagen AG lenkte, flammte im September 2015 auf. Nach § 195 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist, die für Schadensersatzansprüche gilt, drei Jahre. Nach § 199 BGB beginnt sie mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist (Kauf) und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste (2015). Die regelmäßige Verjährungsfrist begann am 01.01.2016 und endet am 31.12.2018. Nach § 204 BGB kann sie durch die Erhebung einer Klage gehemmt werden.

Wichtig:

Es reicht nicht aus, dem Hersteller oder der Volkswagen AG einen Brief oder eine E-Mail zu senden. Bis Silvester muss dem zuständigen Gericht eine Klageschrift vorliegen.

Wenn Sie rechtsschutzversichert sind, dann wird diese Versicherung die Prozesskosten übernehmen. Dazu benötigt die Rechtsschutzversicherung – in der Regel – die Zulassungsbescheinigungen Teil I (Fahrzeugschein) und Teil II (Fahrzeugbrief) sowie den Kaufvertrag.

Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich gerne an unseren Verkehrsrechtler, Herrn RA Volker Weingran.

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